Home

Klima und Klasse

Das ist keine Klimawahl!

Diesen Sonntag ist Bundestagswahl. Viele erklärten die Wahl in den letzten Monaten zur „Klimawahl“. „Jetzt werden die Weichen gestellt“, „Es ist unsere letzte Chance“, „Diese Wahl entscheidet über unsere Zukunft“ – hieß es dabei häufig. Und natürlich ist das nicht gänzlich falsch: Der aktuelle Bericht des Weltklimarats zeigt, wir steuern geradewegs auf 3 °C oder sogar 4 °C Erderwärmung zu, wenn wir die CO2-Emissionen nicht sofort massiv herunterfahren. Die Waldbrände, die überschwemmten Landstriche, die zunehmend ausgelaugten Böden und die Hitzewellen der letzten Jahre waren nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen könnte. Dennoch: die kommende Bundestagswahl ist keine Klimawahl!  Keines der Parteiprogramme geht weit genug, damit die 1,5 °C Grenze des Pariser Klimaabkommens noch eingehalten werden könnte. … -> hier weiterlesen!

Das Schreckensszenario Erderwärmung über 2°C ist wahrscheinlich neue Realität

Ein Kommentar zum aktuellen IPCC-Bericht

Im August wurde der erste Teil des 6. IPCC-Berichts zur Entwicklung des Klimawandels für politische Entscheidungsträger*innen veröffentlicht. Darin zeigt sich: die ökologische Krise ist dramatischer als bisher von der herrschenden Klasse der Anschein erweckt wurde. Es bleibt nur ein kleines Zeitfenster, um die Krise noch einzugrenzen. Hoffnung gibt nur der gemeinsame Kampf der Klimabewegung und Arbeiter*innen.-> hier weiterlesen!

1. Mai 2021: Ein Kurzbericht

Am 1. Mai sind wir von Klima und Klasse zusammen mit den Beschäftigten und den DGB Gewerkschaften auf die Straße gegangen und haben unsere Unterstützung für gute, tariflich abgesicherte Arbeit und Entlohnung zum Ausdruck gebracht. In mehreren Redebeiträgen haben die Kolleginnen und Kollegen aus der Pflege, der Industrie und dem Bildungssektor ihre Arbeitsbedingungen dargestellt. Bei aller Unterschiedlichkeit der Problemlagen wurde klar, dass der Zugriff des Kapitals auf erkämpfte Mitbestimmungsrechte und soziale Sicherungssysteme zunimmt und die Kosten der Krise aller scheinheiligen Respektbekundungen zum Trotz auf die Beschäftigten abgeladen wird.

Wir konnten mit Passanten ins Gespräch kommen und haben für unsere Perspektive auf die Lösung von ökologischer und sozialer Krise geworben. Wir diskutierten dabei die kapitalistischen Ursachen der Umweltkrise und argumentierten, warum eine Kritik am individuellen Kaufverhalten und die Hoffnung auf ‚grüne Märkte‘ für falsch und unsozial halten.

In unserem Redebeitrag betonten wir … -> weiterlesen!

Neuer Debattenbeitrag: Warum der Kampf ums Klima nur mit Klasse geht

Die Zeit drängt. Es ist klar, dass ein grundlegender Wandel schnell in die Wege geleitet werden muss. Doch für die Klimabewegung gibt es keine einfachen Abkürzungen. Sie muss selbst aktiv werden und kann sich nicht auf die etablierte Politik verlassen. Sie muss Mehrheiten in der Gesellschaft für den Kampf zur Abwendung der Katastrophe gewinnen. Sie muss einen klassenkämpferischen Charakter annehmen. Klimarettung und ein sozial-ökologischer Umbau der Wirtschaft geht nur mit der arbeitenden Klasse. Das wollen wir hier kurz begründen…. -> weiterlesen!

Kommt mit uns raus zum 1. Mai!

Alle Beschäftigten und Klimaaktivist*innen:  raus zum 1. Mai!

Am Tag der Arbeit ist Klima&Klasse Seite an Seite mit Gewerkschaften, Beschäftigten und Aktivist*innen draußen auf der Straße. Wir fordern einen sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Umbau der Wirtschaft. Klar ist jedoch: im Rahmen des kapitalistischen Systems kann das nicht gelingen … weiterlesen!

Uhrzeit: 9:00 – 12:00 Uhr

Ort: Johannisplatz, Jena

Klimagerechtigkeit und Klassenfrage

Redebeitrag Global Climate Strike 19.03.2021, Klima&Klasse

Die Klimakrise stellt eine Bedrohung für die gesamte Menschheit dar und bringt bereits heute, für Viele Leid und Elend. Doch, die Klimakrise ist keine Frage DER Menschheit. Die Klimakrise ist eine Klassenfrage – sie ist eine Frage von arm und reich – von Herrschaft, Macht und Ohnmacht. Weltweit leiden die an den Rand gedrängten Bevölkerungsteile besonders unter den ökologischen Krisen. Dabei bestimmen die gesellschaftliche Stellung und vor allem der Geldbeutel maßgeblich wie stark man diesen Risiken ausgesetzt ist. Gerade Menschen die bereits mit Ungleichheit, Ungerechtigkeit & Diskriminierung … weiterlesen!

5 Jahre Paris – Viel heiße Luft

Am 12.12.2020 jährt sich die Verabschiedung des Pariser Klimaabkommen zum fünften mal. Das Abkommen verspricht scheinbar viel – hält jedoch wenig. Bisher hat sich an der Gewissheit einer sich immer weiter zuspitzenden ökologischen Krise jedoch wenig verändert. Es braucht mehr als nur Apelle und grüne Anstriche des Bestehenden. … weiterlesen!

„Revolution für das Klima Warum wir eine ökosozialistische Alternative brauchen“

Buchvorstellung & Diskussion mit Prof. Christian Zeller

Im September vergangenen Jahres eröffneten wir unsere Diskussionen über ökosozialistische Perspektiven mit einer Veranstaltung mit Christian Zeller.

Christian Zeller argumentiert in seinem jüngsten Buch, dass sich die durchschnittliche Erwärmung nur dann auf maximal 1,5° Celsius begrenzen lässt, wenn globale Massenbewegungen antikapitalistische und sozial-ökologische Strukturreformen durchsetzen, die in eine ökosozialistische Revolution münden. Die Produktion, der Verkehr und das Finanzsystem sind grundlegend umzubauen. Die gesellschaftliche Infrastruktur – Gesundheit, Pflege, Sorge und Bildung – sind auszubauen. Hierfür braucht es eine gemeinsame und riesige gesellschaftliche Mobilisierung. Dieses Buch zeigt den Weg in Richtung einer Gesellschaft, die weniger und anders produziert, gerecht teilt und in der die Menschen gemeinsam entscheiden. Das ist eine ökosozialistische Gesellschaft.

Für weitere Infos: Siehe hier!

Warum Klima und Klasse?

Wir sind ökologische Marxistinnen und unabhängige Sozialistinnen, die keiner Organisation oder Strömung verpflichtet sind. Wir verstehen uns sowohl als Teil der Arbeiter*innenbewegung als auch als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung … Unsere programmatischen Prinzipien findet ihr hier!

Get new content delivered directly to your inbox.